750 Jahre Rheineck
Herzlich Willkommen!
Liebe Rheineckerinnen und Rheinecker,
liebe Besucherinnen und Besucher, liebe Gäste
Am 9.Mai 1276 erteilte König Rudolf I. von Habsburg Rheineck das Stadtrecht und verlieh Rheineck einen Freiheitsbrief. Dieser Stadtbrief sicherte Rheineck bedeutende Rechte zu und hob Rheineck dadurch deutlich von den umliegenden Siedlungen ab.
Vom 4. – 7. Juni 2026 wollen wir gemeinsam das 750. Jubiläum unter dem Motto «zäme fäschte – zäme fiire» begehen. Das wird mit einem facettenreichen, generationsübergreifenden Fest gefeiert, das die Geschichte der Stadt ehrt und die Gemeinschaft stärkt. Durch die Einbindung lokaler Akteure und ein vielfältiges Programm entsteht ein attraktives, für alle zugängliches Erlebnis. Ob Sie «zäme fäschte – zäme fiire» oder «zäme fiire – zäme fäschte» werden, liegt an Ihnen. Ich wünsche Ihnen im Namen des Organisationskomitees interessante Zusammenkünfte, fröhliche Stunden, aufmunternde Gespräche und dass das Fest noch lange in Erinnerung bleibt.
Urs Müller

Urs Müller
Stadtpräsident
Das Jubiläum
Die nachfolgenden 8 Zeittafeln weisen auf
eine bewegte Geschichte unseres Städtchens
Rheineck hin.
Die erste urkundliche Erwähnung des Namens Rheineck fällt in das Jahr 1163.
Als «alte Rinegge» wurde damals vermutlich der heutige Burgstock erwähnt.
1219 wurde erstmals Rheineck als Stadt genannt, mit grosser strategischer Bedeutung.
Rheineck um 1900.
Ansichtskarten als Zeitzeugen der
geschichtlichen und baulichen Entwicklung
des Städtchens.
Rheineck – Eck am Rhein – war schon von jeher immer wieder bevorzugtes Ziel von Malern, Künstlern und Fotografen. Ansichten des alten Rheinstroms mit der florierenden Schifffahrt, traute Winkel, Tore und Gebäude wurden zu beliebten Kartensujets.
Für diese Ansichtskarte diente ein kolorierter Stahlstich von ca. 1850 als Vorlage. Der Blick geht von der alten Strasse nach Walzenhausen über das Fahr zum Städtli.
Die Eröffnung des unteren Rheindurchstichs im Jahre 1900 führte zu einer geringen Was-sermenge im alten Rheinbett. Rechts im Bild steht noch die alte Holzbrücke von 1874.
Der Höhepunkt der Dampfschifffahrt im alten Flussbett des Rheins erlebte man in den 20er- und noch anfangs der 30er-Jahre.
Blick vom Rössli-Platz das Städtli hinauf um ca. 1910.
Blick von der Bahnhofstrasse auf das Rathaus, welches um ca. 1555 erbaut und 1929 umgebaut wurde.
Der Bahnhofplatz mit dem Walzenhauser Tram um ca. 1915.
Der Löwenhof wurde um 1746 von Giovanni Heer Vater als Geschäfts- und Wohnhaus erbaut.
Das Primarschulhaus links wurde um 1881 erbaut, das neue Realschulhaus rechts um 1908. Der Holzpavillon stammt vermutlich noch von der Gewerbeaustellung von 1909.
Rheineck heute.
Wandel zu einem vielseitigen Wohn-, Handels-
und Gewerbestandort dank Modernisierung
von Infrastruktur und Altstadt.
Nicht nur mit seiner schmucken Altstadt hat Rheineck seinen mehr als 3500 Einwohnerinnen und Einwohnern einiges zu bieten. Und allein schon die attraktive Lage zwischen Appenzellerland, Rheindelta und Bodensee mit den schönen Naherholungsgebieten laden zum Verweilen ein. Unterschiedliche Veranstaltungen leisten einen wichtigen Beitrag zu einem lebendigen Städtlileben. Die nachfolgende Bildstrecke spricht für sich.